Samstag, 26. Juni 2010

ThomasLloyd -Informationen zum Thema Inflationsschutz


Sparer stürzen sich auf inflationsgeschützte Anleihen

Zweitbester Monat für die Anlageklasse seit 1998 - Investoren bereiten sich auf Geldentwertung vor

Berlin - Inflationsgeschützte Anleihen haben den Anlegern im März gute Erträge eingebracht. In den USA warfen Papiere mit eingebautem Inflationsschutz (TIPS) 6,1 Prozent ab. Laut den Indexdaten von Merrill Lynch & Co. ist das der höchste Ertrag, seit das Finanzministerium 1997 erstmals derartige Papiere begab. Weltweit verzeichneten inflationsgeschützte Anleihen, auch "Linker" genannt, den zweitbesten Monat seit mindestens zehn Jahren. Sie kamen einschließlich re-investierter Zinsen auf einen Ertrag von 4,3 Prozent.

Investoren stellen sich auf anziehende Inflationsraten ein, seit die Zentralbanken weltweit Unsummen an Geld in die Wirtschaft pumpen, um die Rezession zu bekämpfen. Sie befürchten, die Notenbanken könnten Probleme bekommen, die Teuerung unter Kontrolle zu bekommen, wenn sich die Volkswirtschaften wieder erholen. "Aus Gesprächen mit Kunden wissen wir, dass die Furcht vor einer Hyper-Inflation verbreitet ist", schreiben auch die Strategen von UniCredit. Im Schnitt haben die Fed, die Bank of England und die EZB die Geldmenge in den vergangenen zwölf Monaten um 9,2 Prozent ausgeweitet. In den USA könnten die Verbraucherpreise um vier Prozent oder mehr steigen, sagt Brian Weinstein, von BlackRock.

Die Regierungen und Notenbanken der 19 größten Industrieländern haben durchschnittlich 43 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts zur Bekämpfung der Krise verwendet, berichtete der Internationale Währungsfonds am 6. März. "Geld in das System zu pumpen, ist sehr inflationär", erläutert Kenneth Volpert, Fondsmanager bei Vanguard Group Inc. "Die TIPS werden weiterhin die Nase vorn haben."

Dabei liegen die Inflationserwartungen der TIPS-Investoren - gemessen am Renditeaufschlag gegenüber traditionellen Staatspapieren - unter dem historischen Durchschnitt und den Leitzinsen. Der so genannte Breakeven-Satz für zehnjährige Staatsanleihen zeigt, dass Investoren im Schnitt in den nächsten zehn Jahren mit einer Inflationsrate von 1,43 Prozent rechnen, was 0,63 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre von 2,06 Prozent liegt. Die Breakeven-Rate zeigt an, wie stark die Kurse beider Wertpapiere zulegen müssten, damit sie einen gleichen Ertrag aufweisen.

Hingegen prognostizierten 29 Ökonomen in einer Umfrage von Bloomberg, dass die Inflation bis Ende 2011 von 0,2 Prozent im Februar auf 2,4 Prozent steigen werde. Auch Investmentlegende Warren Buffett warnt, dass die Stützungsprogramme sehr viel mehr Inflation bringen werden. Der Ölpreis ist bereits gegenüber seinem Tief von 32,40 Dollar je Barrel um 65 Prozent geklettert. Und im ersten Quartal ist der Standard & Poor's GSCI Index von 24 Rohstoffen erstmals seit Juni gestiegen. Das bedeutet, dass es bei den Kursen der Papiere mit eingebautem Inflationsschutz Aufwärtspotenzial gibt.

Auch sinkt in den USA der Anteil der inflationsgeschützten Papiere am Markt für Staatsanleihen. Er ist von elf Prozent im Juli auf unter neun Prozent des Marktvolumens gefallen. "Weltweit wird die Inflation in den nächsten Jahren anziehen. Auf der Angebotsseite gehen Emissionen der TIPS im Vergleich zu den gesamten Staatsanleihen kräftig zurück. Aus dem Grund sind Linker sehr attraktiv", erläutert Mickael Benhaim, Leiter internationale Anleihen bei Pictet & Cie Banquiers. Die hohe Nachfrage hat in den vergangenen Wochen auch bei Euro-Linker-Anleihen (siehe Tabelle) die Renditen sinken lassen.

In Großbritannien gebe es ebenfalls zu wenig inflationsgeschützte Anleihen. Ihr Volumen beläuft sich auf etwa 180 Mrd. Pfund (198 Mrd. Euro) oder 23 Prozent des Gilt-Volumens. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 30 Prozent. Im Euroraum beläuft sich der Anteil auf sieben Prozent der in Umlauf befindlichen Staatsanleihen, verglichen mit 7,2 Prozent vor einem Jahr.

Investoren strömten nach dem 18. März in die TIPS, nachdem die Fed ihre Pläne zur Ankurbelung der Konjunktur bekannt gab, wie den Rückkauf von Staatanleihen, TIPS und hypothekenbesicherten Papieren. "Die Pläne der Fed haben die Basis für eine mit Inflation verbundene Erholung gelegt", sagt Jim Caron von Morgan Stanley. "Die Teuerung wird schwer unter Kontrolle zu bringen sein."
Quelle:Welt-online

Mittwoch, 23. Juni 2010

Der Grund für mögliche Inflationsrisiken ist schnell gefunden: In Folge der Finanzmarktkrise sollen Konjunkturprogramme die Wirtschaft stärken. Und so pumpten weltweit Regierungen Billionen in die Märkte, seitdem diese durch Bankenpleiten, angeschlagene Großunternehmen und einem gebeutelten Mittelstand zu kämpfen haben. So haben die Regierungen und Notenbanken der 19 größten Industrieländer mehr als 40 Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes zur Bekämpfung der Krise verwendet, wie der Internationale Währungsfonds bereits im März dieses Jahres verkündete. Auch die Investmentlegende Warren Buffett geht davon aus, dass die Stützungsprogramme der Wirtschaft wesentlich mehr Inflation mit sich bringen werden, als bislang erwartet wird. Denn wie sollen die Zentralbanken jemals das der Wirtschaft und der Bankenlandschaft zur Verfügung gestellte Kapital wieder zurück holen, damit es sich nicht inflationsfördernd auswirkt?
Damit zeigt sich, was die Inflationstreiber vereinfacht gesagt sind: Geld, das frisch gedruckt in die Banken und in die Wirtschaft geflossen ist und was nun durch Geldentwertung wieder zurück geführt werden muss. Ansonsten steigen eben die Preise für die Güter des täglichen Lebens bzw. für Dienstleistungen. Wenn man da nicht mit der richtigen Anlagestrategie dagegen hält, kann es passieren, dass man weniger Rendite für eine Anlage erhält, als letztendlich die Geldentwertung ist. Heißt in der Folge man spart nicht sondern entspart. Aus diesem Grund hat ThomasLloyd inflationsgeschützte Produkte auf den Markt gebracht.

Dienstag, 22. Juni 2010

ThomasLloyd - Inflationsschutz

Fragt man derzeit die Bevölkerung, so steht die Sorge vor möglichen Inflationstendenzen ganz obenan. Aus diesem Grund hat der globale Finanzdienstleister und internationale Vermögensverwalter ThomasLloyd inflationsgeschützte Produkte aufgelegt, mit denen man vor den Gefahren der Geldentwertung geschützt ist. Wir möchten gerne das Thema Inflation sowie Möglichkeiten von Anlagestrategien diskutieren und freuen uns auf regen Zuspruch.